Wahrsagerin wegen Kindesentführung gesucht
Wegen des Verdachts der Kindesentziehung und Urkundenfälschung ist die Polizei in Niederösterreich derzeit auf der Suche nach einer 43-jährigen Frau. Sie soll sich mit Ihrem 13-Jährigen Sohn ins Ausland abgesetzt haben.
Vater hat das Sorgerecht für das Kind
Laut Polizei soll die 43-jährige ihren 13-jährigen Sohn gestern nicht wie vereinbart zum Kindesvater zurückgebracht haben, der das Sorgerecht besitzt. Es wird vermutet, dass sich die Frau mit dem Buben ins Ausland abgesetzt haben könnte.
Nach Auskunft der Kriminalpolizei ist die Gesuchte vermutlich mit einem grünen Mazda mit Hollabrunner Kennzeichen unterwegs. Laut der Tageszeitung “Österreich” war die Frau in der Vergangenheit als Wahrsagerin tätig.
Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 059133/3130 bzw. 059133/30-3333.
Quelle: orf.at
Update:
Europaweite Fahndung nach einer 43- jährigen Wahrsagerin: Die Frau ist mit ihrem 13- jährigen Sohn Michael auf der Flucht. Das Sorgerecht war der Mutter entzogen worden, doch sie brachte den Buben nicht zum Vater zurück.
Probeweise hatte das Jugendamt der 43- jährigen Sandra H. wieder das Besuchsrecht für ihren Sohn erteilt. Doch am 4. September brachte die zuletzt in Hadres in Niederösterreich wohnhafte Mutter den 13- Jährigen nicht mehr zum Vater zurück.
Dieser erstattete jetzt Anzeige – und ist in großer Sorge um das Duo. Mit dem in Ybbs an der Donau wohnhaften Mann bangt auch die jüngere Schwester des Buben. Die Wahrsagerin ist in einem grünen Mazda 121 mit Hollabrunner Kennzeichen unterwegs. Zuletzt hatte die Hellseherin die Absicht kundgetan, in Spanien unterzutauchen.
Zweckdienliche Hinweise werden an die Kriminalisten der Polizei Melk unter der Telefonnummer 059133/3130 erbeten.
Mark Perry und Franz Crepaz, Kronen Zeitung Quelle: krone.at
Update:
Von Kartenlegerin entführter Bub (13) schreibt Vater Brief
Um die verschwundene Kartenlegerin aufzuspüren, muss man kein Hellseher sein - aufgrund der Bankbewegungen auf ihren Konten soll sich die Wahrsagerin und ihr Sohn Michael aus Melk im Großraum St. Pölten aufhalten. Eine weitere heiße Spur ist ein Brief des 13- Jährigen an Vater und Schwester.
Darin schreibt der Bub, der von seiner Mutter dem Papa rechtswidrig entzogen wurde (siehe Infobox), dass er nicht mehr zu ihm zurückkommen möchte. Fraglich ist allerdings, ob er den Text von seiner Mutter diktiert bekommen hat. Denn seit der Trennung vor mehr als zehn Jahren tobt ein Rosenkrieg.
Polizei: Untadeliger Ruf des Vaters
Man könne die Aussagen der Frau “nicht nachvollziehen”, es lägen weder bei der Jugendwohlfahrt noch der Polizei entsprechende Anzeigen vor, sagte Polizeisprecher Markus Haindl.
“Während die ältere Tochter beim Vater problemlos aufwächst und dieser an seinem Wohnort und am Arbeitsplatz einen untadeligen Ruf genießt, schöpft Sandra H. jedes Mittel aus, um alle in Verruf zu bringen”, hieß es dazu aus der Polizeiinspektion Melk.
Dies geht bis zum Kindesentzug, der seit dem 4. September anhalte. “Unser Appell ist, dass die 43- Jährige an das Wohl ihrer Kinder denkt und sich stellt. Das ist das Beste für alle”, so der Ermittler.
Verwirrung um E- Card- Daten
Die Frau war zuletzt vor rund etwa eineinhalb Wochen im Raum Baden und Eichgraben (Bezirk St. Pölten) gesehen worden. Die Ermittler nehmen an, dass sie sich immer noch in Niederösterreich aufhält. Eine Öffnung ihrer Konten soll die Beamten nun auf neue Spuren bringen.
Verwirrung bei der Polizei stifteten allerdings E- Card- Daten zu einem Arztbesuch. Bei der Versicherung seien die entsprechenden E- Card- Daten zwar so aufgeschienen, eine Überprüfung des Mediziners habe aber ergeben, dass die Frau nie dort war. Es müsse sich um einen Fehler in der Datenübermittlung handeln, erklärte die Exekutive.
Zweckdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 059/133/3130 an die Polizei erbeten.
Quelle: krone.at

Europaweit fahndet die Polizei derzeit nach einer Hellseherin aus Melk in Niederösterreich, die ihren Sohn Michael entführt haben soll. Nun meldete sich die 43- jährige Sandra H. per E- Mail bei krone.at.
Seit drei Wochen ist die zweifache Mutter mit ihrem zwölfjährigen Sohn Michael in einem grünen Mazda 121 auf der Flucht. Hintergrund ist ein recht verworrener Rosenkrieg um das Sorgerecht mit dem Vater der Kinder seit der Scheidung im Jahr 1998.
“Ich habe mein Kind nicht entführt! Ich bin mit meinem Sohn untergetaucht, weil ich Angst um ihn habe. Das Jugendamt hat nichts für uns getan. Niemand nimmt uns ernst”, so die Wahrsagerin jetzt in einer E- Mail an krone.at. Ihrem Michael gehe es sehr gut. Es fehle ihm an nichts, und er wolle nicht zum Vater zurück, sagt sie.
Die Polizei glaubt, dass sich Sandra H. in Spanien aufhält. “Sie soll sich so rasch wie möglich melden”, so ein Ermittler.
Quelle: krone.at
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